
Schweden hat einen wichtigen Schritt zur Ausweitung seiner Präsenz auf dem lateinamerikanischen Verteidigungsmarkt gemacht. Das schwedische Parlament hat die Regierung ermächtigt, ein zwischenstaatliches Abkommen mit Peru über den Verkauf von bis zu 12 Mehrzweck-Kampfjets des Typs JAS 39 Gripen E/F abzuschließen, einschließlich zugehöriger Luftverteidigungssysteme.
Diese Initiative ist Teil der Strategie von Saab – dem Hersteller der Jets – seine Präsenz in der Region zu stärken, nachdem bereits erfolgreiche Verträge mit Brasilien und zuletzt mit Kolumbien abgeschlossen wurden.
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Der Gripen E/F ist die modernste Version des schwedischen Kampfjets. Er ist mit dem AESA-Radar ES-05 Raven, fortschrittlicher elektronischer Kriegstechnik, größerer Treibstoffkapazität und modernster Avionik ausgestattet. Sollte der Vertrag zustande kommen, würde die Zahl der Gripen in Südamerika über 80 steigen – was die Interoperabilität zwischen den Luftstreitkräften der Region stärken sowie gemeinsame Trainings und eine koordinierte Logistik erleichtern würde.
Peru möchte seine veraltete Flotte von MiG-29 und Mirage 2000P ersetzen, die seit über drei Jahrzehnten im Einsatz sind. Neben dem Gripen nehmen auch der F-16V Block 70 von Lockheed Martin (USA) sowie der Rafale F4 des französischen Herstellers Dassault am Ausschreibungsverfahren teil.
Zur Finanzierung der Erstanschaffung von 12 Flugzeugen plant die peruanische Regierung ein Darlehen in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar bei der Banco de la Nación aufzunehmen. Ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl wird die industrielle Zusammenarbeit sein. Saab schlägt ein ähnliches Modell wie in Brasilien vor, das die lokale Produktion und Technologietransfer vorsieht – was die peruanische Verteidigungsindustrie stärken und qualifizierte Arbeitsplätze schaffen könnte.
Die endgültige Entscheidung der peruanischen Regierung wird in den kommenden Monaten erwartet. Eine Wahl zugunsten des Gripen würde die Präsenz von Saab in Lateinamerika weiter festigen und strategische sowie industrielle Partnerschaften mit Ländern der Region vertiefen.
Quelle und Bilder: regeringen / Saab. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell überprüft.
